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Südlappland Reise hoch

Für heute Mittwoch ist ein Kälteeinbruch vorhergesagt worden und «SMHI» meldet heftige Unwetter entlang der Ostküste. Auch die Meteostationen warnen vor kräftigem Schneefall und Glätte ab dem frühen Nachmittag. Also fahren wir zeitig los, damit wir dies so weit wie möglich vermeiden können.

 

Zum Glück haben wir uns so entschieden. Unterwegs hören wir, dass in weiten Teilen Deutschlands und Frankreichs infolge Schneefall und Eisregen Chaos herrscht. So wird der Frankfurter Flughafen zeitweise geschlossen. Aus Göteborg hören wir von einem Flugzeug, das bei der Landung in eine Schneewehe schlitterte. Erleichtert stellen wir fest, dass wir den verheerenden Lastwagen-Unfällen etwas südlicher von uns entgangen sind und froh, um jeden befahrbaren, schneefallfreien Kilometer und dies, obwohl die Autobahn Matschmassen links und rechts der Spur liegen hat. Auf der Überholspur liegt gar eine kompakte Schneedecke und nur selten sowie vereinzelte Autos überholen. Lastwagen sehen wir nie überholen und wenn auch ein vorausfahrender noch so kriecht.

 

Unterwegs beginnen sich die Schilder, die vor Elchen warnen zu häufen. Oft lesen wir Wildzaunbeginn, Wildzaunende, was mich staunen lässt über die kilometerlangen Wildzäune. In Lappland dann, wechseln die Schilder vom Elch, zu Schildern, die auf Rentierwechsel aufmerksam machen. Es ist stockdunkel, als wir am Zielort eintreffen. Es ist 18:05 und morgen legen wir einen Ruhetag ein. Wenn die Fahrt aus der Schweiz, hoch bis nach Överrissjö auch lang war, so möchte ich diese, nicht missen. Es ergibt sich ein ganz anderes Gefühl für die Distanz zwischen Zuhause und Zielort.